Lungenkrebs

Rauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko um das 40-fache gegenüber einem Nichtraucher.


Das erhöhte Krebsrisiko bleibt für ca. 15 Jahre nach der Raucherentwöhnung. Ein erhöhtes Risiko haben auch Personen nach Exposition mit Radon oder Asbeststaub.

Lungenkrebs Vorsorgeuntersuchungen

Röntgenuntersuchung

Das Röntgenbild der Lunge erlaubt das Erkennen größerer Tumore. Gerade kleine Tumoren unter 10 mm Größe, insbesondere wenn sie an einer Stelle liegen, wo sie im Röntgenbild von anderen Strukturen überlagert werden, können aber dem Nachweis entgehen.

Computertomographie - CT

Gerade Anfangsstadien des Lungenkrebs gilt es aber zu erkennen, wenn man eine Heilung erreichen will, noch bevor Metastasen sich in Lymphknoten oder im Gehirn gebildet haben. Dies ist die Aufgabe der sogenannten Low-Dose-CT – also einer Technik, bei der nur ein Zwanzigstel der Dosis einer normalen CT benötigt wird (ungefähr ein Fünftel der jährlichen, natürlichen Strahlenbelastung).

Hierbei können im Lungengewebe schon millimeterkleine Krebsvorstufen entdeckt werden. Wir besprechen die Ergebnisse mit Ihnen und beraten Sie auch wegen des weiteren Vorgehens.

Im August 2011 wurde in der bisher größten Studie die Überlegenheit der Low-Dose-CT auch wissenschaftlich bewiesen (New England Journal 08/2011).